Auswertung Academy 7 vom 24.11.06 bis 10.12.06


Zugangsstatistik
Kadetten
Sascha (Liam O'Connor) 15
Michaela (Ina'ra Nuha) 8
Juliane (Kirika Saloniki 16
Andrea (Tolm) 2
Freddi (Annica Johnson) 5
Manuela (Tyla&nbps;Thomas) 5
Offiziere & NPCs
Andrea (Cmdr. Tatzreiter-Krom) 3
Andrea (Sanit├Ąter Kurt Chapman) 1
Michelle (Galbraith K'Sem) 1
Gesamt 59   

--Labor 13:22 bis 13:25

Liam sah sich das ganze Sternenflottenpersonal an. Doch schneller als er gucken konnte waren zwei Sanitäter bei ihm und kümmerten sich um seine Schulter. "Ihr habt nicht zufällig auch ne Flasche Bier dabei? Oder besser einen Whisky?"
"Nein Kadett, Stillhalten. Sonst ist auf einmal ein Arm kürzer als der andere." bekam er als Antwort und schon legte einer der Sanis los mit einem Gerät die Wunde zu schließen.
Aus den Augenwinkeln sah er wie Saloniki sich wieder einmal aufspielte. Doch worum es genau ging bekam er nicht mit.
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Auch zu Annica waren inzwischen Sanitäter geeilt und untersuchten sie. Doch Annica schob sie beiseite. "Mir fehlt nichts!" sagte sie. "Außer mein Tribbelchen", fügte sie in Gedanken hinzu. Sie seufzte und strich sich die Harre zurück. Ihre Uniform war nass, von Wasser, Kloake und Blut, ihr Gesicht und ihre Hände waren mit Kratzern verziert und ihr Haar war vor Schweiß etwas verklebt.
Sie sah, wie die Menschen im Labor herum liefen, Professor Krom und seine Gattin bestürmten mit Fragen, wie Geräte und knöpfe untersucht wurden. Und Annica hörte immer wieder die stumme Frage in sich: "Wieso hat O'Connell das bloß getan?!"
Ina'Ras Magen knurrte so laut, das Annica es hörte. Da merkte sie, das sie auch sehr Hunger hatte. Sie sah sich um. Ob irgendwer vielleicht einen Burger anzubieten hatte, aber nein.
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Walpurga trat ganz dicht heran an Saloniki und redete ganz leise, um nicht die Aufmerksamkeit aller auf sich zu ziehen. Ein kurzer Umsehen zeigte, das Sanitäter sich um die Verletzten kümmerten. Sie sagte schnell zu Krom, dass er sich nun mit den Ermittlern besprechen und eine Zusammenfassung abgeben sollte, dann widmete sie sich der aufmüpfigen Kadettin.
"Saloniki. Mir ist es ganz egal, wie unbeherrscht und unflätig Sie sich hier aufführen wollen. Von der ersten Sekunde, als sie im Vorlesungssaal erschienen sind, bis jetzt eben....Sie zeigen mir und JEDEM der anderen Kadetten, dass Sie nicht hierher gehören. Teamwork ist wohl eine Fähigkeit, die Sie in Ihrem ganzen verkorksten Leben noch nie gebraucht haben, oder was ich noch mehr vermute, dass Sie diese Fähigkeit dringend gebraucht hätten und in Ihrer Arroganz nicht fähig waren, auch nur einen Schritt auf jemanden zuzugehen.
Nein, Sie wollen sich nur in der Rolle der Einzelkämpferin sehen, die alles und jeden in ihrem Weg zertritt und alles auf das abgrundtiefe Niveau herunterzieht, auf dem Sie sich wohl fühlen. Sie beschimpfen meinen Mann mit rassistischen Äußerungen und glauben mich mit Ihrer Körpergröße beeindrucken zu können. Saloniki, wenn sie glauben, dass Sie mich mit Ihren Worten beeindrucken können, dann enttäuschen Sie mich jetzt noch mehr als ich es schon befürchtet hatte." Walpurga sah zu der Halbromulanierin hinauf und ihre leisen Worten blieben zwischen den beiden.
"So sehr Sie es auch darauf anlegen aus der Akademie geschmissen zu werden, so werden Sie es niemals schaffen. Mit jedem Ihrer schamlosen Versuche legt sich der Strick enger um Ihren Hals und ich lasse Sie nicht einfach so entkommen. Die Wahl besteht nur zwischen mir oder dem Gefängnis, und sonst nichts. Falls Sie mir also etwas zu sagen haben, dass nicht mit Beschimpfungen durchsetzt ist, dann tun Sie das jetzt in anständiger Weise, Kadett. JETZT!"
Walpurga sah Kirika streng an und ihrem Blick war genauso wie ihren Worten zu entnehmen, wie ernst ihr damit war. Wenn Saloniki nur etwas Verstand besaß, dann würde es sich jetzt zeigen.
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Verdattert sah Kirika die Commander an...so hatte noch nie jemand mit ihr gesprochen..nicht einmal ihre Mutter und tatsächlich fehlten ihr für einen Moment die Worte. Sie hatte diese Frau weit unterschätzt wie ihr jetzt klar wurde...schließlich räusperte sie sich. "Entschuldigen Sie meine Äußerungen eben bitte...ich komme nur mit...dieser ganzen Situation nicht mehr klar...ich wurde aus meiner Familie gerissen und man verlangt von mir mit anderen zusammenzuarbeiten oder mich anzupassen..." sie schüttelte leicht den Kopf. "Das bekomme ich nicht auf die Reihe...das einzigste was ich will ist wieder nach Hause...ich kann mich mit niemandem hier identifizieren, weil alle freiwillig hier sind...und nachdem was gerade hier passiert ist..die Arena...dieser O'Connell...die Flucht...das hat mir nur noch mehr gezeigt wie wenig ich hierher gehöre Mam. Ich bin nicht so stark wie ich mich gebe...ich würde im Moment eigentlich nichts lieber tun als in Tränen auszubrechen...auch als sie mich hinunter fliegen lasen...danach...ich wäre am liebsten sofort nach hause abgehauen...meine Nerven liegen blank und..scheiße" ihre Stimme war immer leiser geworden und sie wischte sich hastig ihre Tränen weg. "Ich passe einfach nicht in ihre Welt Commander" beendete sie schließlich ihren Satz.
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Kurt leitete das Sanitätsteam und war immer noch bei dem verletzten Mann, dessen Schulter so übel zugerichtet war. Er verschloss soeben die letzten Risswunden und klebte ein paar Heilpflaster auf den gesamten Schulterbereich.
"Kadett, Sie müssen diese Pflaster noch die nächsten 8 Stunden dran lassen. Außerdem gebe ich Ihnen einen Hypospray mit schmerzstillenden Medikamenten und einem kreislaufstützenden Mittel. Sie haben Glück gehabt, dass die Gelenkskapsel nicht verletzt wurde, sonst wären Sie wohl um einen Aufenthalt auf der Krankenstation nicht herum gekommen." Mit einem Kopfschütteln lud Kurt den Hypospray und gab dem Sani, der gerade eine menschliche Kadettin untersuchen wollte, ein Zeichen.
"Miss, lassen Sie ihn seine Arbeit tun. Danach wissen Sie, ob Sie wirklich in Ordnung sind. Ihre Hände sehen ziemlich mitgenommen aus." Der Sani nickte Kurt zu und scannte Johnson mit seinem Tricorder von oben bis unten.
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Die Fassade, die Saloniki an den Tag gelegt hatte, war zerbröckelt. Aber war sie es, weil der Kadettin die Kraft fehlte, weiterhin die Unbesiegbare zu spielen und sie in Walpurga ein gleichstarkes Gegenüber gefunden hatte? Oder war es ein Schachzug, der sie auf diese Weise aus der Umklammerung durch die Akademie bringen sollte?
Wally war sich sehr unsicher in Bezug auf die Halbromulanerin Saloniki. Ihre Akte zeigte, dass sie noch niemals Sympathie und Mitgefühl empfunden hatte. Die Tränen waren geradezu getimt herabgeflossen und die Stimme und das zittrige Kinn....alles passte zu einem Gefühlsausbruch.
"Sollten Sie wirklich wünschen, dieses Team zu verlassen, so wird das in Hinsicht auf Ihre Strafe kaum möglich sein, Saloniki." Walpurga ließ ihre eigenen Absichten nun hintan und redete etwas milder mit der jungen Frau. "Wie haben Sie sich vorgestellt, sollte das gehen? Außerdem......Es wird sicherlich eine Aussage über O'Connell nötig sein, während ihrer Abwesenheit von der restlichen Gruppe."
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Plötzlich und ohne Vorwarnung waren alle wieder in der Halle in der diese merkwürdige Tour angefangen hatte. Kadett Saloniki hatte also recht gehabt. Er fragte sich jedoch woher sie das wissen könne und es regte sich in ihm der Verdacht, dass sie mit diesem O'Connell zusammenarbeitete. Beweisen konnte er dies jedoch nicht. Es war mehr eine Art Intuition und der Andorianer hoffte inständig, dass er nicht Recht behielt. Als er jedoch sah wie fertig Kirika war, beschloss er seinen Verdacht nicht laut zu äußern.
Er beschloss sich den anderen anzuschließen, denn auch sein Magen fühlte sich an als habe er eine Ewigkeit nichts mehr zu Essen bekommen. Vorher musste er jedoch seine nassen Sachen loswerden. Er hatte sich schließlich der Mehrheit gebeugt und war eine Runde schwimmen gegangen.
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"Eine Aussage? Von mir?" fragte sie leise nach "Mir glaubt doch sowieso niemand" meint sie leise und legte ihre Arme um sich. "Ich bin nur die kleine verrückte die sofort durchdreht wenn mir was nicht passt" wisperte sie. "So hat mich zumindest der Anwalt des Admirals bezeichnet" fügt sie hinzu und schüttelte den Kopf "Außerdem hat O'Connell gedroht da sich meine Familie nicht wiedersehe wenn ich irgendetwas aussage...tut mir Leid Mam...ich werde nichts sagen..."Tief holte sie Luft um ihr Zittern unter Kontrolle zu bekommen. Er hatte es zwar nicht direkt gesagt..aber sie wusste das er zu allem fähig war.
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Liam hatte inzwischen die Ohren gespitzt und verfolgte das Gespräch zwischen Commander T. und Saloniki. Und was er sah und hörte ließ ihn staunen. Saloniki zeigte Gefühle.
O'Connor nahm sich eine der Thermo-Jacken und ging rüber zu Saloniki. "Du bist zwar eine kleine Verrückte... aber ich glaube dir trotzdem Kirika." sagte Liam. Und während er das sagte legte er die Jacke um ihre Schultern und legte einen Arm um sie.
"Und was meinst du damit du würdest nicht hierher gehören?" fragte Liam. Er sah ihr in die Augen. "Wie wär es mit nem Kaffee?"
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Walpurga lächelte Liam dankbar zu und wollte auch noch etwas sagen, da klopfte ihr eine rotgewandete Offizierin auf die Schulter.
"Commander, ich muss Sie sprechen." sagte sie zu Wally.
"Wir reden später drüber weiter, Salonik," verabschiedete sich die Commander von der Halbromulanerin und sie nickte Liam zu, der sich nun mit Saloniki unterhielt.
Mit ein paar Schritten ging sie etwas abseits mit der Frau, die zu ihr gekommen war. Die schlanke Person mit grauem Haar zückte ein Padd und kam zur Sache.
"Ich bin Lt. Cmdr. Kasparov von der Verwaltungsbehörde. Es geht um die Zusammenhänge zwischen dem heutigen Vorfall und dem Terroristenanschlag vor einem Jahr. Würden Sie mich bitte begleiten. Ihre Kadetten werden später vernommen werden."
Walpurga nickte, so hatte es kommen müssen, und winkte dann Nuha her, die am nächsten stand.
"Miss Nuha, es ist spät geworden...teilen Sie bitte den anderen mit, dass ich eine Pause ansetze bis 15.00 Uhr. Sie können sich alle frisch machen und essen gehen. Wir treffen uns um 15.00 Uhr vor dem Holodeck 3." Sie legte der größeren Frau kurz ihre Hand auf die Schulter und lächelte sie aufmunternd an. "Danke, Kadett."
Dann verließ sie mit Kasparov das Labor.
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Kirika schmiegte sich in die Jacke die sie tatsächlich ein wenig wärmte..sie brauchte sich nicht umziehen da sie ihre Sachen am Fluß gewaschen und dann hatte trocknen lassen..."Ja..ein kaffee wäre nicht schlecht" meinte sie leise und sah der Commander und der anderen Frau nach...bei ihr würde sie vorsichtig sein müssen...musste genau abwägen was sie erzählen würde...leise seufzte sie "Und Hunger habe ich auch...da kann ich dir ja dann erzählen wieso ich überhaupt hier bin" murmelte sie zu Liam...wusste nicht wieso aber genoß seine Nähe...seinen Arm um sie herum...
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"Okay. Lass und in mein Qaurtier gehen. Da können wir in Ruhe reden." Kirika nickte kurz. Beide gingen zusammen zu Ausgang. Liam hielt die Halbromulanerin den ganzen Weg im Arm.
Der andere, verletze Arm zwickte trotz Hypospray immer noch. Zwar schmerzte es nicht mehr doch ein unangenehmes Zwicken und Pulsieren war immer noch da. Doch das interessierte Liam im Moment weniger.
Die vorher so starke, selbstsichere, fast schon arrogante junge Frau wirkte jetzt unsicher und zerbrechlich.
Und jetzt wo sie die Nase nicht mehr so hoch trug und das feuchte blonde Haar ihr in Gesicht fiel, wirkte sie auf O'Connor auch attraktiver.
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"Natürlich, Ma'am", antwortete Ina'ra und wandte sich dann zu den anderen. "Wir haben bis 15.00 Pause. Danach treffen wir uns auf Holodeck 3. Heißt für dich Liam, du kriegst endlich dein Bier oder deinen Whiskey und wir..." Sie stieß Tolm mit dem Ellebogen an. "...wir kriegen endlich was zu essen! Also wer kommt mit in die Mensa?", fragte sie in die Runde.
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Der Ferengi rieb sich die Rippen und anschließend den Bauch: "Na endlich, hat ja lange gedauert. Ich schätze, ich werde mich schnell in eine frische Uniform werfen und mir eine Schalldusche gönnen. Sonst hätten wir die Mensa wohl gleich gänzlich für uns. Ich treffe Sie dann gleich in der Mensa, Miss Nuha." ereiferte sich Tolm und nahm seinen Kopfschmuck ab, der sowieso völlig ramponiert worden war.
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Annica lächelte Ina'Ra an. "Ich geselle mich gerne zu euch", sagte sie. "Aber auch ich werde erst mal was anderes anziehen. Wir wollen ja nicht schuld sein, wenn alle aus der Mensa flüchten! Ich komme dann gleich zur Mensa." Sie hob noch mal die Hand zum Gruß und verließ das Labor.
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Ina'ra schnüffelte kurz an sich und bemerkte, dass sie in der Tat zehn Meilen gegen den Wind stank. Also ging sie auf dem schnellsten Wege, mit drei Sackgassen, zu ihrem Zimmer, duschte, zog sich um und ging zur Mensa. Auf dem Hinweg zu ihrem Zimmer war sie an einigen anderen Kadetten vorüber gegangen die angeekelt die Nase rümpften bei der Gestankwolke, die sie streifte. Nun begegnete die zwei dieser Kadetten wieder und diese bedachten sie mit einem etwas verwunderten Blick.

--Liam's Quartier, 13:27 bis 14:34Uhr

Als sie vor Liams Quartier ankamen ließ er sie los und gab den Türcode ein. Mit einem 'Woosh' schwang die Tür zur Seite auf und beide traten ein.
Das ganze Zimmer sah unordentlich, aber auch unpersönlich aus. Die beiden Stühle die im Raum standen waren mit Taschen und Koffern belagert. Auf dem Schreibtisch stapelten sich Padds und Uniformjacken.
"Schmeiß die Jacke einfach irgendwohin." sagte Liam während er ein paar Padds aus dem Replikator räumte. "Setz dich einfach aufs Bett... entschuldige bitte die Unordnung." Er tippte ein paar Befehle in den Replikator.
"Was möchtest du gerne zu trinken?"
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Kirika war während des Weges zum Quartier stumm geblieben..einfach weil sie nachdenken musste...was seine Nähe immer wieder verhinderte. Schließlich gab sie es ganz auf und musterte das Zimmer das sie vor sich hatte...noch nie war sie in einem derart chaotischen Raum gewesen...und dennoch ließ es sie schmunzeln...sie lächelte wobei sich kleine Grübchen in ihre Wangen schlichen. Langsam ließ sie sich auf dem Bett nieder und sah zu ihm "Einen Kaffee..schwarz ohne Milch und Zucker bitte" meinte sie und blieb in die Jacke gekuschelt die er ihr gegeben hatte. "Du hast es...ganz nett hier" sagte sie und lachte dann leise auf "In meinem Quartier sind noch nicht einmal meine Koffer ausgepackt" meinte sie und hatte ja auch damit gehofft so schnell wie möglich wieder von der Akademie zu fliegen..das hat sich wie es aussah jetzt ja auch erledigt...kurz sieht sie zu Liam wenigstens hatte sie ein paar nette Menschen kennengelernt" Du willst wissen wieso ich hier bin hm?" fragte sie dann.
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Liam musste auch schmunzeln als er sah wie Kirika sich sein Quartier ansah. "Du solltest mal meinen Raum auf dem Frachter meines Vaters sehen."
Liam sah an sich runter und bemerkte das er immer noch das dreckige, mit Blut verschmierte Unterhemd anhatte. Er zog es aus und warf es in die Ecke. Sein Oberkörper war mit Prellungen, Schürfwunden und Schnitten überhäuft. "ich werde wohl nochmal auf der Krankenstation vorbeischauen müssen." sagte er mehr zu sich selbst wie zu Kirika. Dann nahm er sich eine Uniformjacke vom Stapel und zog sie sich provisorisch über.
"Kaffee, schwarz." Ein leises surren und ein blaues Licht aus dem Replikator signalisierten dass das Gewünschte fertig war. Liam nahm die Tasse und gab sie Kirika in die Hand. Dabei berührten sich die Hände und Liam bekam ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend.
"Ähem... ja... ja. ich würde gerne erfahren warum du eigentlich auf der Akademie bist und dich doch so dagegen sträubst." Er ging zurück zum Replikator. "Ein großes Glas Root-Beer." Er nahm das Glas und setzte sich neben Kirika auf das Bett. "Erzähl."
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Kirika beobachtete ihn die ganze Zeit stumm..."Ja..wäre wohl besser" meinte sie auf seine bemerkung mit der Krankenstation. Mit einem kurzen Lächeln nahm sie den kaffee entgegen und nippte an ihm "argh..heiß" murmelte sie und rieb sich die Lippen. "Also gut..wieso ich hier bin" theatralisch seufzte sie auf. "Der Grund ist schon eine Weile her...ich war in Paris unterwegs...oder war es woanders?..naja..auch egal..jedenfalls bin ich wegen irgendetwas in Streit mit einem Sternenflottenadmiral gekommen...nunja..ich hatte den ganzen Tag schon schlechte Laune und ohrfeigte ihn schließlich..allerdings habe ich so ungünstig getroffen das er einen Mittelohrriss abbekam. Ich wurde also wegen mittelschwerer Körperverletzung und unterlassner Hilfeleistung angeklagt. Und da ich mich vor Gericht uneinsichtig zeigte wäre eigentlich nur eine Gefängnissstrafe drin gewesen...nur das man mir miteinmal die Wahl ließ ob ich ins Gefängniss gehe oder in den Dienst der Sternenflotte trete...wahrscheinlich sind sie nach dem Krieg ausgebrannt oder was weiß ich....um meiner Mutter einen Gefallen zu tun beschloß ich schließlich die Sternenflotte zu wählen..und nunja..kaum hier habe ich versucht rausgeschmissen zu werden ohne danach hinter schwedische gardinen zu wandern" sie pustete ihren kaffee und nippte dann wieder an ihm "nunja...und so bin ich hier..." endete sie schließlich und schloß die Augen.
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Liam hörte sich ihre Geschichte aufmerksam an. Er nahm jetzt auch einmal einen kräftigen Schluck aus seinem Glas. Dann sah er sich die Halbromulanerin an. "Aber warum willst du rausgeschmissen werden?" Er stand auf und stellte das Glas auf den Schreibtisch.
"Du hast doch das Zeug dazu es weit zu bringen. Das Können und den Grips. Und wie ich jetzt feststelle kannst du auch sehr nett sein... wenn du jemanden an dich heran lässt."
Er kniete sich vor sie hin und nahm ihre Hand.
"Andere Leute würden Gottweißwas geben für die Chance auf der Akademie angenommen zu werden. Ich weiß es, ich bin einer davon."
Er stand wieder auf und stellt sich mit dem Rücken zu Kirika an den Türrahmen.
"Ausserdem würden dich einige hier vermissen. Annica zum Beispiel. Sogar Commander T. würde dich vermissen. Da bin ich mir sicher. Und... "
Liam ging wieder zu ihr hin und nahm ihre Hand. "Und ich würde dich auch vermissen." Er sah ihr jetzt tief in die Augen. "Also warum willst du alles hinschmeißen?"
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Kirika konnte nicht anders und ein Lächeln zuckte über ihre Lippen. "Nunja..bei Anica und dir glaube ich es vielleicht auch noch...aber die Commander?...nein..die ist wohl eher froh wenn sie mich los ist." meinte sie und sah ihn an "Und ich will es hinschmeissen weil ich ein Problem mit Autorität habe...ich habe ein Problem damit wenn mir jemand etwas befehlen will, wenn mir jemand sagt was ich tun soll." versuchte sie sich zu erklären..geistesabwesend streichelte ihr Daumen über seine Hand. "Zudem war auch meine Mutter bei der Sternenflotte..sie war als Undercoveragentin auf Romulus..allerdings ist sie aufgeflogen und die Romulaner haben sie ins Gefängniss gesteckt..mein Vater ist ein romulanischer Wärter. Das zumindest hat meine Mutter mir erzählt..ich wurde auch noch im Gefängniss geboren..erst ein paar Jahre später hat die Sternenflotte meine Mutter und mich da rausholen können..." leise schnaubte sie und schüttelte den Kopf. "Nunja...als wir frei waren zogen wir aufs Land..meine Mutter quittierte ihren Dienst und wir wurden Farmer kann man sagen..wir brauchen die Sternenflotte und ihre Kriege nicht..." Kurz lächelt sie ihn an "So..das sind meine Gründe..und nun erkläre du mir weswegen du unbedingt zu diesem Verein gehören willst."
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"Also erstens glaube ich schon das CommanderT. dich vermissen würde. Sie hat das selbe erkannt wie ich: In dir steckt so viel Potenzial... und sie will es aus dir herauskitzeln."
Er setzte sich wieder neben sie ohne dabei ihre Hand loszulassen.
"Und ausserdem besteht die Sternenflotte nicht nur aus Befehlen und Kriegen. Gut, die letzten Jahre ware etwas holperig: Die Borg, das Dominion. Aber davor herrschte über Jahrzehnte Frieden."
Von draußen schien die Sonne jetzt genau auf Kirika. Das blonde Haar glänzte jetzt und ihre leicht olivgrüne Haut wirkte noch schöner...
"Und es gibt auch noch weniger gefährliche Jobs als beim Geheimdienst. Du könntest ja im Biolabor Proben sortieren."
Sie lächelte. Das machte sie noch hübscher. Was war das nur für ein Gefühl ins Liam's Magengegend.
"Aber um deine Frage zu kommen. Warum will ich zur Sternenflotte... eine gute Frage. Ich habe seit ich 8 war auf dem Frachter von meinem Vater gelebt. Wir haben alles transportiert. Von Ausrüstug der Strenenflotte bis hin zu Giftmüll der nicht recycelt werden konnte. Ich brauche das All um mich herum. ich kenne es nicht anders. Aber die Arbeit auf einem Frachter ist ein Knochenjob. Mein Vater ist mit 45 jetzt schon fast soweit das er in Rente gehen könnte. Und es ist ausserdem ziemlich öde. Man fliegt von A nach B lädt Ladung aus und neue ein und fliegt dann von B nach C."
Liam sah auf den Boden. Und dann an sich herab. Die Schuhe und Hose waren über und über mit Schlamm bedeckt, klatschnaß und er stank. Eigentlcih hätte er duschen sollen doch Kirika brauchte jemanden zum reden. Und er wollte auch gar nicht weg von ihr.
"Naja. Und auf diesen Touren kam man natürlich auf auf Stationen der Sternenflotte vorbei. Und irgendwie hat mich da diese alte Seefahrer-Mentalität gepackt. Ich weiß, ich weiß. Die wenigsten Raumschiffe fliegen dahin "Wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist". Aber trotzdem, neue Welten und neue Spezies kennen lernen. Ausserdem ein Dach über dem Kopf das nicht immer damit droht im nächsten Moment auseinander zu fliegen. Gesicherte Mahlzeiten, neue Kleidung wenn die alte kaputt ist, medizinische Versorgung. Das sind alles Sachen die die Sternenflotte einem bietet. Also alles was mich bisher nicht kannte. Und was sol ich sonst machen. Das einzige womit ich mich auskenne sind Raumschiffe, Sternenkarten und Waffen. Also habe ich die Prüfug für die Akademie gemacht und kam durch.
Und wie ich jetzt wieder einmal gelernt habe: man lernt bei der Sternenflotte immer wieder nette Leute kennen"
Er sah Kirika jetzt wieder in die Augen und lächelte sie an.
"Aber was willst du eigentlich machen wenn du nicht zur Sternenflotte gehst? Dich mit noch nicht mal 20 auf einen Bauernhof zurückziehen. Dafür hast du doch viel zu viel Energie in dir."
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Lächend lauschte sie seinen Gründen "Hm...ich bin kein fan vom Weltraum..ich liebe das Land. Ich nehme auch mal an das du noch nie auf einem Weingut gearbeitet hats was?...Da gibt es immer was zu tun....man muss die Pflanzen wässern neues land fruchtbar machen..die Tiere füttern..das ist ein Fulltimejob..und gesünder als alles andere was du beispielsweise bei der Sternenflotte machen könntest" Ihr Blick wurde verträumt als sie an das Gut dachte...sie liebte es wahrlich abgöttisch. Lächelnd sah sie zu ihm "Aber ein Frachterboy kann das nicht nachempfinden" scherzte sie und lachte dann sogar leise auf...aus einem Impuls heraus streichelte sie ihm über die Wange...beugte sich nach vorn und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. weiter: Liam
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Liam war überrascht von Kirikas Vorstoß, jedoch keineswegs unangenehm. Er erwiederte den Kuss ohne Zögern und legte seine Hand auf ihre Wange und nahm mit der anderen ihre Hand.
Das merkwürdige Gefühl im Bauch hatte sich nun verändert. Es war wie wenn jemand ein kleine Feuerwerk abfeuerte.
"Nein... vielleicht versteht einer wie ich das nicht.."
Er küsste sie noch einmal.
"...aber du kannst ja versuchen es mir zu erklären"
Liam zog Kirika nun sanft auf seinen Schoß und küsste sie ein weiteres mal.
"Siehst du... bei der Sternenflotte gibt es nicht nur schlechtes." sagte er leise und streichelte dabei durch ihr Haar."
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Kirika lächelte ihn sanft an und holte tief Luft "wow...nicht schlecht" murmelte sie und grinste dann leicht "du bist im Weltraum groß geworden...du würdest es nie verstehen" meint sie leise und legte ihre Hände um seinen Hals...schmiegte sich an ihn und sah ihm in die Augen "mir ist gerade nicht nach reden" hauchte sie an seinem Ohr.
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Liam hielt Kirika fest im Arm und legte sich dann langsam hin. Die Halb-Romulanerin immer an sich geschmiegt.
Mit der anderen Hand bediente er schnell das Panel neben dem Bett. Wann sollten sie sich nochmal treffen 15Uhr?!? Eine halbe Stunde sollte wohl reichen. Er programmierte den Wecker auf 14.30 Uhr
Er küsste Kirika auf die Stirn, hielt sie mit dem linken Arm fest und streichelte ihr mit der rechten durchs Haar.
Dann schloß er die Augen und wollte nur genießen.
Er ließ den Tag nochmal revue passieren. Als er heute Morgen, wieder einmal zu spät, aufwachte, hätte er nicht gedacht das er um ein Haar von Raubkatzen gefressen würde, von einem Speer durchbohrt sein würde und schon gar nicht das er am Mittag mit einer blonden Romulanerin Arm in Arm und küssend in seinem Bett liegen würde.
13.50 Uhr
Die beiden lagen nun schon eine Zeit lang da und die bilder vom Tag wollten Liam einfach nicht zur Ruhe kommen lassen. Das Labor, die Arena, der Kerker, der Fl... Moment, der Kerker...
"Du Kirika..." sagte er leise.
"Mmmmh" das nahm er mal als ein 'Ja'.
"Du, sag mal, wo warst du eigentlich als wir im Kerker waren?"
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Kirika sah ihm tief in die Augen und schüttelte leicht den Kopf. "Jetzt nicht Liam" bat sie leise und ihre Wangen waren leicht gerötet. "Ich möchte wirklich nicht drüber reden" fügte sie noch hinzu und küsste ihn wieder..ihre Lippen kribbelten und auch ihre Hände blieben nicht mehr bei ihr. "ich werde früh genug darüber reden müssen...aber nicht jetzt...und nicht hier" dann verschloß sie seine Lippen wieder mit ihren ohne eine Antwort von ihm abzuwarten. Sie selbst dachte nicht an das zurück was gewesen war sondern eher an das was noch kommen würde. Doch auch die gedanken wurden von dem hier und jetzt zurückgedrängt...zu sehr genoß sie das Zusammensein mit Liam.
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Liam gab sich für's erste mit Kirikas Antwort zurieden. Jedoch wollte er sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal darauf ansprechen.
Irgendwie ließ ihn das Gefühl nicht los das ihr kurzes verschwinden etwas mit ihrem Entschluß die Akademie endgültig zu verlassen zu tun hatte.
Im Moment jedoch genoß er es sie an sich zu drücken und ihre Wärme zu spüren.
Nach kurzer Zeit döste Liam weg. Es war ja doch ein anstrengender Morgen gewesen...
14:30 Uhr
Ein nervtötendes Geräusch riß Liam wieder aus seinem uzen Schlaf. Der von ihm gestellte Weckruf... Mit einem Faustschlag auf die Konsole neben dem Bett beendete Liam das gepiepe.
Er rieb sich die Augen und schaute auf die Uhr um sicher zu gehen das es wirklich schon so spät war.
"Ich glaube es wird Zeit." er küsste Kirika. "Willst du hier duschen gehen? Handtücher habe ich da und eine saubere Uniform kann ich dir replizieren."
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Müde schmiegte sich kirika nochmal an Liam und nickte dann leicht "Hm..ja...gute idee" murmelte sie und erwiederte den Kuss ehe sie aufstand und die müden Glieder streckte und dehnte "Boah..ich fühle mich gut und erschlagen gleichzeitig...ersters liegt sicher an dir" meinte sie und lächelte ihn neckisch an ehe sie in seinem Bad verschwand.
Bad 14:32
Kurz betrachtete die Halbromulanerin ihr Gesicht im Spiegel und bemerkte lächelnd die geröteten Wangen und die leicht geschwollenen Lippen...kurz leckte sie sich mit der Zunge über die trockenen Lippen und dachte daran wie Liams Zunge sie berührt hatte was ihr einen leichten Schauer über den Rücken laufen ließ. Rasch zog sie sich aus und stellte sich unter die Dusche...leise summte sie vor sich hin.
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Liam blieb noch etwas auf dem Bett sitzen und rieb sich die Schulter. Langsam ging es besser.
"Erschreck dich nicht! Ich wollte keine Schalldusche und habe auf eine Wasserdusche bestanden!" rief er Kirika nach.
Dann stand er auf und nahm einen der Wäschesäcke aus dem Fach und packte Jacke, Schuhe und alles was an Schmutzwäsche, darunter jetzt auch die Bettwäsche, rein.
Den Sack plazierte er neben der Tür zum Badezimmer um Kirikas Uniform auf einzusammeln. Zwar war Liam kein wirklicher Putzteufel, doch mit Schlamm und Blut übersäte Kleidung ließ selbst er nicht gerne im Quartier rumliegen.
Dann wandte er sich seinem "Kleiderschrank" auf dem Schreibtsich zu und suchte sich eine neue Uniform und saubere Schuhe raus.
Kirikas Kleidergröße schätze er einfach und replizierte eine neue Uniform. Die Schuhgröße ließ sich schelcht schätzen. Die muss Kirika sich selber replizieren.
Er nahm ein paar Handtücher aus dem Schrank und ging ins Badezimmer. "Ich habe hier die Handtücher." Im Badezimmer hatte sich inzwischen ein dichter Nebel vom Wasserdampf gebildet. Er konnte Kirikas Silouette kurz erahnen, aber dann wandte er rasch den Blick ab.
War er einfach Gentleman oder nur zu schüchtern. Er wusste es selber nicht. Er wäre jetzt liebend gerne zu ihr unter die Dusche geschlüpft dochirgendwie hatte er bedenken das äre doch verfrüht.
Er hörte sie unter der Dusche summen und er kannte kein Geräusch das er im Moment lieber hören würde.
Er stellte sich neben die Dusche, den Blick immer zur Tür gewandt. Ich habe die Handtücher neben das Waschbecken gelegt. Sag bescheid wenn du fertig bist, ... Kiri" fügt er mit einem Schmunzel hinzu.
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Im ersten Moment erschrack die junge Frau da sie nicht mit Wasser gerechnet hatte und es zudem eiskalt war...als sie es wärmer gestellt hatte summte sie weiter und genoß die sanften wasserstrahlen auf ihrer Haut. Als sie ihn im bad herumgehen hörte lächelte sie leicht "es ist wie als wenn man nackt in einem warmen Sommerregen steht..das gefällt mir" meinte sie aufrichtig und wusch sich die Haare ehe sie aus der Dusche trat. Ihre Nacktheit störte sie dabei nicht. Nicht vor Liam..kurz lächelte sie ihn an und nahm ihm dann eines der handtücher ab das sie um sich wickelte..dann ein weiteres mit dem sie ihre Haare trocken rubbelte. "Willst du noch duschen gehen?" fragte sie ihn dann.
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"Ja. Sicher." Jetzt sah Liam Kirika nochmal an. Die blonden Haare hingen ihr jetzt wieder nass ins Gesicht und unter dem Handtuch schauten die schönsten Beine heraus die Liam je gesehen hatte.
Er küsste sie sanft. "Ich... ich weiß das musst du stänig hören, aber... du bist wunderschö." Liam sah es natürlich nicht aber er spürte wie seine Wangen rot wurden. Immerhin war Liam in solchen Sachen relativ unerfahren.
"Ähem... in dem Schrank unter dem Waschbecken liegt ein Fön. Und eine saubere Uniform für dich liegt auf dem Bett. Schuhe musst du dir selbst replizieren."
Dann zog er seine Boxershort aus und ging unter die Dusche. Als das Wasser über seinen Körper lief brannte jede einzelne Schnitt- und Schürfwunde wie Feuer und das Wasser floss braun und rot in den Gulli.
Das warme Wasser tat gut. Die Muskulatur entspannte sich und Liam wurde nochmal durchgewärmt.
Als er fertig war, war der Wasserdampf im Badezimmer so dicht das er ich zu den Handtüchern tasten musste. Er trocknete sich ab, wickelte das Handtuch um die Hüfte und tastete sich weiter zur Tür.
"Na, hast du alles gefunden?"
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Mit einem leichten Grinsen hatte Kirika ihn genaustens gemustert. "Danke" sagte sie noch ehe sie sich ihre Haare föhnte und dann ins Zimmer zurückging...sie ließ das handtuvch erstmal achtlos zu Boden fallen und hielt die Uniform an sich..leise seufzt sie..sie mochte diese Uniformen nicht so besonderns..zudemn brauchte sie auch frische unterwäsche die Liam ihr nicht repliziert hatte. Das machte sie nun rasch selber ehe sie auch shcon in die Unterwäsche und anschließend in die Uniform schlüpfte die um den Busen rum etwas zu eng war ansonsten aber passte...dann setzte sie sich aufs bett und legte sich schließlich der Länge nach hin...sah mit hinter den Armen verschränkten Armen an die Decke und wartete auf Liam.
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"Ah, du scheinst alles gefunden zu haben." er ging zu ihr, beugte sich runter und küsste sie auf den Mund.
Dann nahm er sich seinen Stapel klamotten und bemerkte seinen Fehler. "Ähem, Unterwäsche hast du dir selbst repliziert oder?" fragte er mit einem verlegenen Grinsen. "Ja, hab' ich." war die Antwort.
Er nahm sich aus dem Schrank eine Boxershort und ein Paar Socken, ging wieder ins Bad und kam mit angezogener Hose wieder heraus. Während er zum Bett rüber ging zog er die Jacke an. Er setzte sich neben Kirika hin, beugt sich zu ihr runter, legte eine Hand auf ihre Wange und küsste sie zärtlich.
Jeder Kuss war für Liam wie ein kleines Feuerwerk das nie enden sollte. Bei jeder Berührung vollführte sein Magen einen doppelten Salto rückwärts. Er klannte diese Frau jetzt seit knapp über 6 Stunden und beim ersten zusammentreffen wollte sie ihm noch an die Gurgel.
Im Moment wollte Liam nur mit ihr zusammensein. Zwar hatte Liam schon ein paar Frauenbekanntschaften auf verschiedenen Raumstationen gehabt, doch bei keiner einzigen hatte er bis jetzt diese Gefühle. Was für ein gefühl es wirklich war konnte Liam nicht sagen, odr er wollte es sich einfach nicht eingestehen. "Nein, nicht nach so kurzer Zeit, oder..." dachte er sich.
"Willst du noch was essen gehen bevor wir zu Commander T. müssen?"
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Kirika schlug die Augen nach dem ersten kuss wieder auf und beobachtete ihn lächelnd. "Jap..Schuhe auch schon.." meinte sie dann lächelnd und erwiederte den Kuss...ihre hand legte sich auf seinen Oberkörper..die andere in seinen Nacken währne dsie ihn an und somit auch auf sich zog "nein...ich bin nicht hungrig" hauchte sie ihm dicht vor den Lippen.
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"Na schön." er küsste sie erneut. "Womit vertreiben wir uns die letzte halbe Stunde meine Süße?" Er streichelte ihr sanft über das Gesicht. "Wie wäre es mit einem Spaziergang über das Gelände? Oder willst du dich lieber von mir bei einer Massage verwöhnen lassen?" fragte der Ire bevor er sie wieder küsste.
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Kirika verzog kurz nachdenklich das Gesicht "ich habe genug von dem gelände hier...massier mich bitte.." hauchte sie leise und knabberte kurz an seinem Ohr. "ich habe einen Muskelkater von dem kampf in dieser blöden Arena..."Eine Massage wäre da jetzt genau das richtige" sanft lächelte sie ihn an und genoß die Berührungen auf ihrer Haut.
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Liam begann Kirika an den Schultern und am Nacken zu massieren. Nur unterbrochen von einigen Küssen auf Nacken und Wangen.
Liam hatte eine Menge Erfahrung mit sowas. Immerhin waren auf dem Frachter seiner Eltern jede Menge Leute die schwere körperliche Arbeit verrichtetet aber kein Sanitäter, geschweigeden ein Arzt. Daher erledigte Liam diesen Job seit er 14 war. Und meistens hatte er es mit Muskelverletzungen zu tun.
"Du Kiri, ich weiß ich geh dir langsam auf den Keks, aber... aber erzählst du mit bitte wo du warst als wir im Kerker waren?"
Er hörte nicht auf sie zu massieren.
"Seit du wieder da bist, bist du total verändert. Nicht das es mich stören würde. Heute Morgen hättest du mir warscheinlich eine gelangt wenn ich versucht hätte dich zu küssen, aber dennoch. Ich will dir helfen, für dich da sei. Aber das kann ich nur wenn du mir alles erzählst... bitte."
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Kirika verspannte sich merklich und schwieg verbissen "Ich war in einem Raum...und ihr wart nicht da...dafür dieser angebliche Cesar...er meinte er hätte mich im Kampf beobachtet und lobte meine Fähigkeiten...dann fragte er ob ich für ihn und seine Organisation arbeiten will..aber ich lehnte es ab...er meinte wenn ich jemandem mehr über ihn und das gesagte verrate werde ich meine Familie nicht wiedersehen...deswegen will ich weg von hier...weg von dieser ganzen korrupten Politik und zurück aufs Land" erklärte sie ihm schließlich doch.

-- Offiziersmesse, 13.30 bis 13:47 Uhr

Tyla hatte beschlossen, in der Offiziersmesse auf ihre zukünftigen Kollegen zu warten. Sie saß alleine an einem Tisch und schaute zur Tür um auf das nächste Ereignis zu warten. Unbewusst veranlasste sie ihre Gedanken dazu, eine Frage in die Richtung der Tür zu schicken.
Dass sie zu spät zum vereinbartem Zeitpunkt kam, lag daran, dass das Raumschiff, das sie von Betazed zur Erde bringen sollte, wegen eines Ionensturms zu spät ankam.
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Die trat durch die Tür und bemerkte, dass sie wohl die erste der Gruppe war. Jedoch saß da am Tisch eine etwas verloren wirkende Kadettin. Sofort spürte Ina'ra, dass diese Telephatin war und ging auf sie zu. "Hi, auch neu hier?", fragte sie zwanglos.
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Tolm hatte die Zwischenzeit ebenso genützt wie Inara und sich in seinem Quartier wieder umgezogen und sauber gemacht. Im Replikator hatte sich der Ferengi einen neuen roten Kopfschmuck repliziert und sich damit adrett geschmückt wie er annahm.
Nun war er schon im Gang vor der Mensa angekommen, wo der große Andrang schon vorbei zu sein schien. Er sah durch die Türe, die aufgeflutscht war und dachte Inara erkannt zu haben, die zu einem der Tische unterwegs war.
Die junge Frau auf dem Tisch schien schon längere Zeit gewartet zu haben und sah ein bisschen gelangweilt aus, kam Tolm vor. Aber der Ferengi hatte eine dramatische Ader und interpretierte gerne alles Mögliche in andere Personen hinein.
Ihm kam ein Einfall, um die Mädels aus seinem Team etwas aufzuheitern und er machte rasch kehrt, um noch etwas zu holen.
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Tyla Thomas saß wie in Gedanken am Tisch, sendete diverse Gedanken in Richtung Tür. Sie bemerkte die junge Kadettin, sah auf und musste lächeln, als sie angesprochen wurde. "Ich bin Kadett Tyla Thomas. Freue mich, hier jemanden zu treffen." Tyla wirkte wohl etwas schüchtern, aber das wollte sie sich nicht so anmerken lassen. Ina'ra stellte sich ebenfalls vor. Sie fragte Tyla, ob sie noch andere gesehen hätte, aber Tyla antwortete, dass sie bis jetzt noch keinen richtig kennt.
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Tyla war froh, jemanden kennen gelernt zu haben, der im gleichen Team ist. Immer wieder sah sie zur Tür, ob vielleicht noch jemand kommt. Sie war etwas aufgeregt, was sich aber durch das Gespräch mit Ina'ra legte. Als sie aber einen Schatte an der Tür sah, der gleich darauf wieder verschwand, wurde sie doch etwas nervös. Vor allem darum, da sie nicht empfangen konnte. Ina'ra fragte, was los ist. Darauf Tyla: "Ich habe das Gefühl, dass gleich noch jemand kommt, aber ich kann nichts richtig spüren. Ich lasse es einfach auf mich zukommen."
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"Ja, das kommt vor. Es gibt mehrere Spezies, die weder Telephaten noch Emphaten empfangen können. Die einzige Spezies, die mir gerade einfällt, sind die Ferengie. Ist zwar am Anfang sehr seltsam. Aber dann weißt du wie sich die Menschen vorkommen müssen."
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Nach wenigen Minuten war Tolm wieder vor der Mensa angelangt und trug etwas im Arm. Leider war Johnson ja immer noch nicht gekommen, da er sehr mit ihr gerechnet hatte, aber auch nicht die männlichen Kadetten Wenckmann und K'Sem. Neben ihnen wäre er wohl kaum positiv aufgefallen, da sie ihn allein mit ihrer Größe buchstäblich verdeckten. Mit seinem zuversichtlichsten Ferengilächeln auf den Lippen trat er in den Speisesaal ein und hielt sein Mitbringsel hinter seinem Rücken versteckt, während er auf den Tisch von Nuha zuging. "Hallo...." fing er an und überlegte, wie er die beiden anreden sollte, wobei er die zweite Frau mit den braunen Haaren ja nicht kannte, " Miss Nuha, und ich bin Tolm." 'Na, das hast du ja wieder blendend schwachsinnig hingekriegt...'. Nichts desto trotz sah er die Frau mit den schwarzen Augen selbstsicher an. Ihre Augen waren genau so dunkel wie die von Ina'ra, deren Haare aber auch noch schwarz waren.
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"Hi Tolm. Das ist Tyla Thomas. Sie ist gerade hier angekommen, oder?", fragte sie. "Was hast du da denn hinter'm Rücken?", fragte sie schließlich noch. Dieser Ferengi macht fast so ein Gesicht wie ihre Halbschwester Cara, wenn sie diese wieder etwas ausgeheckt hatte. Doch Tolm mit Cara zu vergleichen war eine Beleidigung für beide. Für Tolm, da er ganz sicher keine illegalen Dinge trieb und wenn es auch nur illegale aus Ferengie Sicht seien mochten. Cara hingegen hätte Ina'ra sicher auf gälisch angeflucht, hätte sie ihr von diesem Vergleich erzählt. Cara war wie ihre Mutter durch und durch Piratin. Diese Verwandtschaftsverbindungen schienen der Sternenflotte entweder nicht bekannt oder nicht wichtig zu seien, überlegte die Betazoid-Klingonin weiter und schmunzelte.
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Annica hatte sich in den letzten Minuten frisch gemacht, kurz ihren Tribble in ihre Umhängetasche gesetzt und ihm ein bisschen Hafer zum Knabbrn gegeben.
Nun betrat sie wieder "duftend" die Mensa und sah sich nach den anderen Kadetten um. O'Connor und Kirika konnte sie nicht entdecken, aber Tolm, Nuha und eine fremde Frau mit braunen Haaren sah sie an einem Tisch sitzen. Die Frau wirkte nett, wenn auch etwas schüchtern. Offenbar war sie neu, so wie Annica.
Sie ging zu dem Tisch und lächelte die anderen Kadetten an. "Hallo" Darf ich mich dazu gesellen?" Sie sah die fremde Frau an. "Guten Tag", lächelte sie. "Ich bin Annica, Annica Johnson. Wer sind Sie?"
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Als Tyla Tolm sah, musste sie erst einmal schlucken. Noch nie hatte sie direkten Kontakt zu einem Ferengi. Sie dachte so bei sich, es wird schon werden. Tyla sah erfreut in ein lächelndes Gesicht und ihre anfängliche Schüchternheit wich noch weiter weg. "Ich bin Tyla Thomas. Freue mich, Sie zu sehen."
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Annica grinste zurück. Schon wieder ein neues nettes Gesicht, sie hätte sich am Anfang des Tages gar keine Gedanken machen müssen, dachte die. Die Menschen hier waren fast alle sehr nett!
"Ich gehe mir mal was zu esen holen", sagte Annica. "Bis gleich!" Sie ging zum Buffet und lud sich Kartoffeln auf ihren Teller.
Dann ging sie zu ihren Kollegen. In ihrer Tasche hörte sie ihren kleinen Tribble quieken.
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"Gute Idee!", meinte auch Ina'ra und wandte sich beim Aufstehen noch kurz an Tyla "Essen - das war der eigentliche Grund warum wir alle hier sind!" Dann ging sie zum Buffet und packte einen größeren Haufen Hasperat auf ihre Teller und stellte sofort auch etwas i'danianischen Pudding in einer Schüssel daneben auf das Tablett. Dann balancierte sie dies noch zu den Getränken und wenig später kam sie mit einer vollständigen Mahlzeit am Tisch wieder an. Sie setzte sich und zwischen zwei Bissen kam ihr eine geniale Idee: "Wisst ihr was. Ich finde wir sollten das Ende unseres grässlichen Ausflugs feiern. Was haltet ihr davon?", erzählte sie den anderen mit leuchtenden Augen von ihrem Einfall.
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Johson war mit ihrem Einfall, sich mit Essen zu versorgen, dem doch manchmal etwas schüchternen Ferengi dazwischen gekommen. Er sah nun Nuha nach, die sich auch etwas zu essen holte, bevor er auf ihre Frage zurückkam.
Nachdem nun schon Johnson und Nuha mit Essen versorgt am Tisch saßen und nur Thomas so wie Tolm noch nichts für das leibliche Wohl hattn, zog er langsam hinter seinem Rücken hervor was er versteckt gehalten hatte.
"Kadett Nuha, ich dachte Betazoiden können Ferengische Gedanken nicht lesen." er war plötzlich ein bisschen unsicher und hielt den Damen sein Mitbringsel hin.
Er hatte für jede eine rote Rose repliziert.
"Miss Thomas, wollen wir uns auch schnell was zu essen besorgen?" fragte er die zuletzt Hinzugekommene. "Wie.....womit feiern?" fragte er nun noch schnell Ina'ra.
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"Wer weiß!", antwortete Ina'ra geheimnisvolle und lachte. "Eine Rose! Danke schön!", freute sie sich und versuchte nicht rosa zu werden, was ihr auch gelang. "Ich dachte vielleicht können wir den Küchenchef hier überzeugen uns die Küche zu überlassen oder wir schauen ins der Stadt um. Einen Grund haben wir ja, nicht wahr?!", sagte sie und lies ihren Blick von Tolm zu Annica und zu Tyla gleiten.
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"Ehrlich gesagt", sagte Tyla, "könnte ich auch etwas zu essen gebrauchen." Tyla war wie eine andere Betazoidin besessen von Schokolade. Also holte sie sich etwas mit Schokolade. Was Ina'ra sagte, das kam ihr nicht ganz so klar vor. Von daher, dachte sie, würde sie sie mal darauf ansprechen, vielleicht könnte Ina'ra sie ja in der Beziehung aufklären. Sie möchte also erst mal abwarten, was noch kommt. Da Tyla noch nie mit einem Ferengi in Kontakt kam, und immer nur schlechtes gehört hatte, wollte sie mal abwarten. Als Tolm ihr dann eine Rose hinhielt, genau wie bei den anderen beiden, wurde sie doch etwas rot. "Vielen Dank. Sie ist wunderschön". Es gibt also auch anständige Ferengi, die wissen, was sich gehört. Das dachte sie so bei sich, schwieg und genoss.
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"Oooh vielen Dank Tolm", bedankte sich annica gerührt bei Tolm für die Rose. Sie schnupperte kurz an ihr und genoss den frischen Duft.
Dann wandte sie sich an Ina'ra. "Gute Idee", sagte sie. "Dann machen wir uns mal auf!"
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Ina'ra grinste. Dann sah sie zu Tolm. "Duuuhuu Tolm. Du als Ferengi müsstest doch ein besonders gutes Verhandlungsgeschick besitzen, oder?", schmeichelte sie dem Ferengi mit einem recht offensichtlichen Hintergedanken.
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Tolm hatte seine Blumen verteilt und war stolz, so einen guten Einfall gehabt zu haben. Ihm war auch aufgefallen, dass sich die 'Neue' etwas Süßes geholt hatte und sich nicht an dem Einfall von Nuha beteiligte, wohingegen Johnson ganz begeistert war. Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.....
"Sofort...zuerst muss ich was essen!", er holte sich auch schnell was vom Replikator und setzte sich zu den Mädchen an den Tisch. Nachdem ihm Ina'ra nun als Du ansprach, dachte Tolm, er könnte sich das auch erlauben und sprach an alle:
"Da wir jetzt ja in der Freizeit sind, hätten Sie.....können wir uns ja mit Du ansprechen. Thomas.....du kannst ja nicht wissen, was wir heute vormittag erlebt haben. Warum ich diese Blumen mitbrachte, damit unsere Nasen Erfreulicheres riechen können. Es sind Teerosen, laut Beschreibung haben die eine liebliche Duftnote."
Tolm schnitt sich ein Stück von seiner Schneckenschleimpizza ab und steckte es in den Mund, kaute gewissenhaft und fuhr dann fort: "Wenn du anfängst, Thomas die Geschichte zu erzählen, dann versuch ich vielleicht auch mit dem Koch zu verhandeln." ging er auf Ina'ras Vorschlag ein.