Auswertung Nummer 3 vom 14.9.06 bis 27.9.06


Zugangsstatistik
Kadetten
Michaela (Ina'ra Nuha) 3
Bernd (Joachim Wenckmann) 3
Juliane (Kirika Saloniki) 3
Andrea (Tolm) 2
Sascha (Liam O'Connor) 4
Freddi (Annica Johnson) 6
Offiziere & NPCs
Andrea (Cmdr. Walpurga Tatzreiter-Krom) 2
Andrea (Prof. Krom) 3
Michelle (Andrew O'Connell/Cäsar) 7
Michelle (Galbraith K'Sem) 3
Gesamt 36   

- Labor - Zeit: 8:17h bis 8:18h

"Wo bleiben denn nun die Neuen?", fragte sich Andrew ungeduldig. Er konnte die Ankunft der Kadetten gar nicht erwarten. Bald würde seine Mission beginnen und es würde sich herausstellen, ob diese Kadetten es wert waren für die Sicherheit der Föderation alles notwendige zu tun. Jeder musste sein Opfer bringen. O'Connell hatte sich in den letzten Monaten intensiv mit den Forschungen von Dr. Krom beschäftigt. Der kleine dicke Evora hatte Erstaunliches erreicht. Jedoch war er sich nicht darüber im Klaren welches Potential an Gefahren für die Föderation diese Technologie in den falschen Händen darstellte. Aber dafür gab es ja O'Connell und seinesgleichen. Um dies zu beweisen hatte er das Experiment von Dr. Krom bereits letztes Jahr manipulieren wollen, doch da kam ihm ein anderer Zwischenfall in die Quere, der bewies wie gefährlich es war mit der zeit zu experimentieren. Daher musste er sich ein Jahr in Geduld üben. Nun würde es eben das Alpha-Team treffen. Das lies ihn völlig kalt. Für ihn war es eine Übung um seine Fähigkeiten zu trainieren - ein Spiel. Es fehlten nur noch die ahnungslosen Spieler... der Adrenalinspiegel in seinem Blut stieg... doch äußerlich blieb er gelassen.
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Krom hörte O'Connells Frage an sich selbst und lächelte selig. Sein Kollege erinnerte ihn an sich selbst, als er noch jung und ungestüm gewesen war, die kleinen Geheimnisse der Wissenschaft zu lüften. Begierig darauf, jeden Tag neue Dinge zu erforschen, ungesehen Welten zu betreten und überhaupt dorthin zu gehen, wo noch niemand zuvor gewesen war........
Mit einem kleinen Löffel rührte er in seinem Kaffee und pustete ihn abwechselnd, um eine trinkbare Temperatur zu erreichen. Er trug seinen weißen Laborkittel, mit dem alleine er schon aus dem Menge hervorstach. Kaum jemand trug heutzutage noch Laborkittel.
Sein Erscheinungsbild jedoch war das Absonderlichste. Er hatte eine Glatze, war knapp 1,50 m groß, dafür hatte er den grazilen Körper einer Schildkröte. Seine Ohren wären eine Freude für jeden Ferengi gewesen, denn er hatte wahrlich 'Große' Ohrläppchen, die ihm bis über die massigen Schultern hingen. Seine Nase war dafür kaum vorhanden, genauso wie sein Hals. Die bräunliche, schuppige Haut unterstrich nur noch das Bild einer Schildkröte mit eingezogenem Kopf. Nichts desto trotz war er ein hervorragender Wissenschaftler, auch wenn er keine großen Reden schwang, und lieber alleine als im Team arbeitete.
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Andrew bemerkte die Reaktion des Professors auf seine rhetorische Frage und fühlte, dass er sehr freudig gelaunt war. Das war sehr gut, dachte O¬íConnell. Ihm würde das lächeln schon noch vergehen. Er erweitere noch einmal seinen geistigen Fokus um die Kadetten zu beschatten. Er konnte Unruhe spüren. Bei der Commander spürte er, dass wohl noch etwas fehlte. Es war unbedingt von nöten, dass alle Kadetten ins Labor kamen, sonst würde womöglich sein Plan in Gefahr gebracht. Er hatte alles vorbereitet... er musste nur noch in sein Labor gehen und das Programm aktivieren, dass er geschrieben hatte um Prof. Kroms Kommandocodes zu umgehen und Zugriff auf dessen Projekt zu erhalten.
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Annica rannte schnell auf die Academie zu. Mist, schon zu spät. Gleich am ersten Tag. Sie drückte die Tür des Haupteingangs auf und rannte dabei fast einen Mann im weißen Kittel um, der wie eine Schildkröte aussah. Der Mann konnte grade noch verhindern das sein Kaffee überschwappte. "Verzeihung", murmelte Annica leise. "Tut mir Leid, ich bin neu und- leider etwas spät dran." Mit einem Lächeln erwiderte der Mann Annicas Blick. "Keine Ursache, nichts passiert", sagte er. "Ich bin Professor Krom. Meine Frau leitet das diesjährige Alpha-Team." Annicas Herz hüpfte vor Freude- ALPHATEAM! "Ich gehöre auch dazu. Leider", sie machte eine verlegene Pause, "weiß ich gar nicht wo ich hinmuss!" "Das macht nichts", sagte Professor Krom freundlich. "Meine Frau wollte ihre Kadetten heute gleich zu mir begleiten. Sie sind wahrscheinlich schon auf dem Weg zu den unterirdischen Laboren." "Ah", sagte Annica. Sie tippte sich an ihren Kommunikator und sagte "Kadett Johnson an Commander Krom", sagte sie. Sie wartete, doch offenbar konnte keine Verbindung hergestellt werden. Prof. Krom lächelte. "Die Kommunikator funktionieren da unten nicht. Er holte aus seinem Laborkittel ein seltsam aussehendes Gerät und hielt es ihr hin. "Kleben Sie es sich an die Stirn- damit sollte es funktionieren", fügte er hinzu. "Am Besten begleiten Sie mich zu meinem Labor Kadett..." Er zögerte und sah Annica fragend an. "Johnson", sagte Annica hastig, "Annica Johnson." "Ms. Johnson, sSe kommen alleine sowieso nicht darunter. Also, wollen Sie mich begleiten?" Dankbar nahm Annica das Angebot an.
In Kroms Labor angekommen, sah sich Annica neugierig um- Es war sehr interessant hier. Lauter blinkende und piepsende Lichter und Maschienen. Sie entdeckte einen großen Wissenschaftler, der ziemlich beschäftigt schien. Er bemerkte sie offenbar nicht. Ungeduldig wartete Annica auf die Ankunft von Commander Krom und den anderen Kadetten.
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Andrew war wohl so konzentriert gewesen, dass er gar nicht mitbekommen hatte, dass sie nicht mehr alleine waren. Erst als Krom ihn ansprach, bemerkte er die junge Frau. Er erwiderte ihren Blick und schenkte ihr ein flüchtiges Lächeln. Krom versuchte sie Richtung Tür zu schieben... das missfiel dem Dolktor. Er lies sich jedoch nichts anmerken. Bei der jungen Frau nahm er Furcht war. Sie konnte aber unmöglich etwas von seinem Plan wissen. Sie war offenbar keine Telepathin. Andrew schob es auf die sogenannte menschliche Intuition. Die würde ihr auch nicht helfen können. Ihm tat es fast etwas leid, dieses schöne Wesen zu opfern, aber zum Schutz von Milliarden waren einige Opfer eben erforderlich. Nachdem Prof. Krom den Code eingetippt hatte, folgte er ihm auf den Flur.
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Dr. O'Connell betrachtete die versamelten Leute mit einem kurzen Blick und mente: "Willkommen, ich bin Dr. Andrew O'Connell. Wenn Sie mich bitte entschuldigen würden, ich habe zu arbeiten." Andrew entfernte sich von der gruppe und verschwand hinter der nächsten Biegung. Er betrat sein Labor, das mit einem Retinascanner versehen war. Er setzte sich an seine Arbeitsstation und lies den Computer einige Befehle ausführen. Dann nahm er ein merkwürdig aussehendes Gerät und setzte es sich auf den Kopf. Es war mit seinen Neokortex verbunden und ermöglichte es ihm sich woanders aufzuhalten ohne tatsächlich anwesend zu sein. Allerdings erforderte die Benutzung des Gerätes äußerste Konzentration. Das sogenannte synaptische Interphase war in den letzten Jahren noch weiterentwickelt worden. Eines der Vorteile des Dominionkrieges.

- O'Connels Labor - Zeit: 8:18h

Andrew konnte im Gehen noch die Verärgerung des Professor spüren. Doch das machte ihm nichts aus. Er würde ihn eh bald los sein.
In seinem Labor kam langsam Langeweile aus. Er startete das Programm um sich unter Kroms Namen in dessen Datenbank einzuhacken. Das dauerte einige Minuten. Dann wählte er ein geeignetes Szenario für die Simulation der Raum-Zeit-Blase aus und wartete auf den richtigen Zeitpunkt um sein persönliches Experiment zu starten.
Er erweitere noch einmal seine mentalen Fokus... konnte jedoch niemanden mehr erreichen. Offenbar hatte Krom sie weiter weg geführt. Da Andrew wusste wie sehr der Professor sein kleines Wunder liebte war es wahrscheinlich, dass sich die Kadetten in der großen Halle mit den Kontrolleinheiten des Teilchenbeschleunigers befanden, der eine wesentliche Rolle in der Erzeugung der Raum-Zeit-Blase spielte.
Dr. O'Connell stellte die entsprechenden Koordinaten ein und startete den Vorgang. Gleichzeitig aktivierte er das neurologische Interphase. Somit sollte es ihm möglich sein sich gedanklich in die Blase zu transportieren, ohne physisch anwesend zu sein. Dieses Vorgehen stellte für ihn ein persönliches Risiko dar, da so etwas noch nie ausprobiert worden war, aber er war sicher, dass es funktionieren sollte.

- Halle - Zeit: 8:18h bis 8:24h

Krom wedelte aufgeregt mit seinen breiten Händen und hielt sich zurück, seiner Frau nicht um den Hals zu fallen. Schließlich bekam er sie während der Arbeit selten zu sehen. Und zuhause....lassen wir das.
Dass sich O'Connell so schnell abgesetzt hatte, war Krom nicht recht. Er hätte von ihm schon mehr erwartet als eine bloße Vorstellung.
Krom machte eine hölzerne Verbeugung vor den Kadetten und ergriff dann erneut die Hand der armen Johnson.
"Miss Johnson war so liebenswürdig, mir zu helfen. Sie gehört auch zu diesem Team. Aaah, ...ich sehe, Sie tragen bereits alle die erforderlichen Kommunikationsgeräte. Es ist zwar eine Gruppenführung..." Er drehte sich in Richtung der Gänge zu beiden Seiten und zeigte darauf.
"...doch er ist hier herunten fast wie in einem Labyrinth. Letztes Jahr hat sich doch glatt..."
Seine Frau schaute ihn ernst an und zog ihre Stirn kraus.
"...ohohoo. Nun gut. Folgen Sie mir bitte."
Zusammen mit Walpurga übernahm er die Führung und die beiden kurzen folgten dem Gang zur linken Seite. Durch eine Tür zweigten sie ab und folgten einem anderen Korridor.
Nach ein paar weiteren Abzweigungen kam die kleine Gruppe schließlich in einer riesige Halle.
Ein Schienenstrang verlief auf dem Boden und endete vor einem Bildschirm, auf dem aber nichts zu sehen war.
Krom rieb sich die Hände und schaute die Kadetten an:
"Ich würde zu gerne wissen, was Sie davon halten."
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Still und unbemerkt erwachte die Konsole zum Leben und zählte einen einminütigen Countdown herunter.
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Joachim hatte bisher schweigend mit angesehen was hier vorging und mittlerweile war sogar ihm etwas mulmig, dass war mit Sicherheit das seltsamste Labor das er je betreten hatte und irgendwie gefiel es ihm gar nicht, was ihn ziemlich beunruhigte, schließlich war er sonst verrückt nach Forschungseinrichtungen, für ihn waren es die größten Sehenswürdigkeiten in denen er nur zu gerne seinen Urlaub verbracht hätte.
In diesem Komplex jedoch, würde er sich nicht einmal beerdigen lassen wollen.
Und dieser zerstreute Professor war die Krönung. Joachim bildete momentan den Schluss der Gruppe und folgte dem Rest mistrauisch.
Doch dann stieß er Tolm an.
"Finden sie das Ganze nicht auch etwas merkwürdig?" flüsterte er dem Ferengi sehr leise zu. Aber schließlich hatten Ferengies ja auch große Ohren.
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Annica sah Prof. Krom an und öffnete den Mund um etwas zu sagen. Doch vor Verblüffung brachte sie keinen Ton heraus. Sie räusperte sich und versuchte sich nicht anmerken zu lasssen, wie gigantishc sie das alles hier fand. Also lächelte sie Krom an und sagte höflich: "Es ist... toll, Sir." Erneut wanderte ihr Blikc durch die Halle und blieb an dem Bildschirm hängen. Ein Licht zeigte, das er arbeitete. Merkwürdig, dachte Annica. War er nicht eben noch ausgeschaltet gewesen? Annica überlegte, ob sie Krom darauf hinweisen sollte, beschloss aber es lieber zu lassen, da sie bei dedn anderen Kadetten nicht den Eindruck erwecken wollte, zu "schleimen" wie ein Schulkind. Trotzdem konnte sie den Blick kaum von dem Bildschirm abwenden...
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Liam sah sich mit großem Interesse um. Sein Blick blieb immer wieder mal an verschiedenen Gerätschaften und Bildschirmen hängen.
Sein Blick schweifte über die anderen Kadetten. Ein paar von ihnen schauten etwas beklemmt aus der Wäsche andere ziemlich fasziniert. Nur Saloniki schaute eher uninteressiert.
Er selbst zählte sich zur faszinierten Gruppe. Die Halle war riesig. Um einiges größer als der Maschinenraum auf dem Frachter von seinem Vater. Und der nahm immerhin ein Viertel des Schiffes ein. Und auch die ganze Technik war um einiges moderner als er es gewohnt war.
Dann sah er den Professor an. Er wirkte irgendwie vergnügt wie ein Schulkind das seinen Eltern eine tolle Arbeit zeigt.
"Nun Sir." begann Liam "Ich denke... ich denke ich habe keine Ahnung wozu das da ist. Würden sie mich bitte aufklären?"
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Ina'ra verstand die Bewunderung und Fasziniation, die die meisten ergriffen hatte. Jedoch manche der Kadetten, diejenigen, die nicht Wissenschaftler oder Ärzte oder Counselor werden wollte, schien das ganze nicht sonderlich zu konzentrieren. Sie lies ihre Sinne wandern und spürte plötzlich das in der Nähe ein Telephat war, jedoch musste sie erst Prof. Krom anworten. "Interessant.", sagte sie vollkommen ernst, wusste aber beim besten Willen nicht was so toll an dem Bildschirm sein sollte. Dann konzentrierte sie sich wieder auf den Telephaten. Er schien nichts Gutes zu planen. 'ich werde auf der Hut sein. Aber solange er nicht weiß, dass ich weiß, dass er irgendwas mieses vor hat, dürfte ich und auch die anderen sicher sein.', dachte sie, nachdem ihre Gedanken abgeschirmt hatte.
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Niemand schien zu bemerken, dass sich die Konsole wie durch Geisterhand aktiviert hatte. Der Countdown zählte unaufhaltsam nach unten ... 10 ... 9 ... 8 ... 7 ... 6 ... 5 ... 4 ... 3 ... 2 ... 1 ...
Plötzlich ertönte ein lautes Brummen, dass die ganze Halle erfaßte und binnen weniger Sekunden veränderte sich die Umgebung.

- O'Conells Labor - Zeit: 8:24h

Gespannt verfolgte der Dr. die Anzeige und konzentrierte sich um den passenden Einstieg in seine Rolle als Caesar nicht zu verpassen.

- Arena - Zeit: 12:01h bis 12:04h

Die Personen, die eben noch in der Halle gewesen waren sahen sich nun einem gaffenden Publikum gegenüber, dass tobte und auf irgend etwas gespannt wartete. Ihre Umgebung glich einer Umgebung, die man nur aus Geschichtsbüchern kannte. Sie befanden sich in mitten einer riesigen Arena, deren Schauplatz mit Sand bedeckt war. Auf einer Tribüne erhob sich ein Mann, der einen Lorbeerkranz trug. "Mögen die Spiele beginnen.", rief Caesar Andreus der Menge zu. Mit einem fiesen Grinsen betrachte er die Opfer.
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Eigentlich wollte Tolm gerade sagen, dass er das gar nicht merkwürdig finde, sondern eher bombastisch und dass sich da sicher Eintrittskarten verkaufen ließen. So überwältigt war er von der Halle und davon, dass dies alles unter dem Akademiegelände lag.
Im nächsten Moment blendete ihn eine stechende Sonne und die Geräuschkulisse einer begeisterten Menschenmasse drang in seine empfindlichen Gehörgänge.
"Ahahahahaaaaaaah..." rief Tolm auf und eine Antwort erübrigte sich. Er sprang dem armen Wenckmann in die Arme und klammerte sich an ihm fest, dass es den Menschen fast von den Beinen riss. War das eine Vision? Hervorgerufen durch Unterdruck oder sonst was...?
"Beim großen Nagus......was ist denn jetzt los?" rief er Wenckmann in sein Ohr.
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Kirika wollte Tolm soeben antworten als es auch schon losging...weiterhin die Kmmunikationsgeräte in den Händen haltend folgte sie den anderen...wenn auch ungemein langsamer so das sie als letzte in der Arena ankam...mit mäßigem Interesse sah sie sich um...dann gähnte sie und lehnte sich an die Wand...beobachtete die anderen Kadetten.
Als sich dann plötzlich die Umgebung veränderte keuchte sie überrascht auf...doch beruhigte sie sich zugleich wieder und erfasste die Umgebung "Verdammt kommen sie zusammen!" rief sie als sie sah das nicht alle beieinander standen...dann fauchte sie die Commander an "ich warne sie...wenn das eines ihrer dämlichen Experimente ist bringe ich sie um!"
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K'Sem fand dieses Labor nicht so interessant. Als ihn dann plötzlich Sonnenlicht in die Augen stach, war er jedoch sehr verwundert. Er merkte wie der Stressfaktor innerhalb weniger Sekunden stieg. Er kannte sich in der Geschichte de erde nicht so gut aus und schaute nur ungläubig zu allen anderen. Seine Fühler bewegten sich aufgeregt hin und her. Er ahnte nichts Gutes.
Plötzlich hörte er die Warnung der neuen Kadettin. Das Tier, das freigelassen worden war, kam mit großen Sätzen auf sie zu. K'Sem hatte leider keinen Phaser dabei um sich zu verteidigen. Er hoffte inständig, dass wenigstens die Commander einen hatte. Er rief den anderen zu: "Verteilt euch... so bieten wir ein leichtes Ziel!"
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Annica rieb sich die Augen. Die Sonne blitzte ihr ins Gesicht. "Wie kommen wir denn jetzt auf einmal hierher?" frage sie an Prof. Krom gewandt. Sie sah sich um. Es sah aus wie eine Arena mit Gladiatoren wie im Alten Rom... Und dieser Mann da oben hatte starke Ähnlichkeit mit Cäsar. Erneut wollte sie Prof. Krom etwas fragen, da sah sie auf einmal durch eine Falltür einen Löwen auf den Sandboden traben. Vor Schreck stand Annica ganz starr. Dann öffnete sie den Mund und schrie: "Sehen Sie da! Achtuuuuuuuuung!" Doch der Löwe hatte bereits zum Sprung angesetzt.
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Joachim blickte verwirrt in die Runde. Wie kam das denn? Eben noch in der Halle und nun hier? Er war ja nicht blöde, mit Geschichte kannte er sich ja nun aus. Altes Rom, eine Arena, dass würde brutal werden. Sofort wurde ihm also klar wo sie hier waren, nur wie sie hier her kamen konnte er noch nicht ganz deuten. Ein Holodeck vielleicht?
War am Ende doch dieser verrückte Professor schuld? Für so einen Schwachsinn hatte er sich nicht gemeldet. Er wollte doch nur in einem friedlichen Labor sitzen und forschen. Und nun stand er hier mittem im Sand.
Realistisch betrachtet dürfte er das als "geistiger" Mensch nicht überleben.
Dann sah er den Löwen, heute war echt nicht sein Tag.
Schleunigst flüchtete er sich in die Nähe der Commander.
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Liam sah sich von einer Sekunde auf die nächste grellem Sonnenschein ausgesetzt. Ziemlich perplex sah er sich um Wo war er? Irgendwie alles so Antik. Immerhin schienen sie noch auf der erde zu sein da auf den Zuschauerrängen um sie herum überall Menschen saßen. Altes Rom? Altes Griechenland? In Geschichte war er nie der Beste.
Plötzlich rief jemand sie sollen sich verteilen. "Nein!" brüllte Liam. "Bleibt zusammen. ZUSAMMENBLEIBEN!!!!"
Dann sah er den Löwen der wie aus dem nichts aufgetaucht war. Er hatte zu Sprung auf Prof Krom angesetzt. Annica, die ein Stück entfernt stand rief ihm noch etwas zu. Doch er hatte das Tier noch nicht gesehen. Liam stand ihm an nächsten und sprang auch auf ihn zu. Im letzten Moment riss er den Professor zu Boden, wurde dabei aber von der Pranke des Löwen an der linken Schulter getroffen.
Liam und der Professor lagen nun mit dem Gesicht im Sand. Was hätte er jetzt für einen Phaser gegeben.
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Annica schrie auf, als sie sah, dass der Professor und der Kadett O'Connor auf den Boden lagen. Doch ehe sie etwas unternehmen konnte, hatte der scheußliche Löwe erneut seinen Blick auf die verwirrten Kadetten geheftet. Die Raubkatze stand da und spannte die Muskeln an, bereit, bei der Kleinsten Bewegung einer Person zu springen. Annica spürte Schweiß über ihr Gesicht laufen. Sie spürte neben sich auf dem Boden Bewegungen und blickte vorsichtig hinab auf Prof. Krom und O'Connor. An O'Connors Arm sah sie Blut. "Professor... O'Connor... ist... alles... in ...Ordnung", flüsterte sie leise.
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Was immer da auch schief gegangen war, es war sehr schief gegangen. Wie hatte sich der Beschleuniger einschalten können? Was in der letzten Minute abgelaufen war, war wie in einem Film passiert für den kleinen Evora.
Er hatte den Löwen nicht einmal kommen gesehen und nun lag er unter einem der Kadetten seiner Frau. Krom zog seinen Kopf ein und machte sich ganz winzig. Es konnte doch nur ein schlimmer Traum sein...ein Alptraum.
Auf seiner Hand sah Krom Blut und stöhnte. Es war dunkelrot, also nicht seines. Bestürzt sah er zu den Frau, die er vom Akademiegelände mitgenommen hatte: "Mir geht¬ís gut.....ich...ist er schwer verletzt?" Er konnte nicht mehr sagen. Seine Gedanken kreisten einzig und allein um die Möglichkeit, dass sich der Beschleuniger nie und nimmer alleine eingeschaltet haben konnte.
Aber wer hatte das getan?
Der Sand kratzte Krom im Nacken und er hörte die militärische Stimme seiner Gattin. Der Kadett auf ihm wurde auch immer schwerer. Wenigstens schien die Wunde nicht allzu tief gewesen zu sein, da kein weiteres Blut mehr nachkam.
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Für Walpurga war das hier eindeutig zu viel. Letztes Jahr plötzlich die Sache mit der Versetzung in die Wüste und jetzt das!!!!
"Krom!" rief sie, nach der Attacke durch den Löwen aber sehr verängstigt um ihren Mann. Eigentlich hatte sie ihn wie einen Truthahn würgen wollen, dass schon wieder etwas pasiert war. Aber es war einfach alles zu schnell gegangen. Wenckmann samt Tolm am Hals stand hinter ihr, während sich die Neue Johnson um O'Connor kümmerte.
"Kadett Wenckmann, Kadett Tolm, lassen Sie das. Machen Sie irgendetwas Lautes um den Löwen zu verunsichern!"
Dann drehte sie sich zu Saloniki: "ICH mache nie Experimente. Aber wenn Sie schon so viel zu wissen scheinen, dann reißen Sie sich zusammen und helfen Sie uns. Ich habe keine Ahnung was passiert ist, aber wenn Sie etwas gegen dieses Vieh machen können, dann flott!" Walpurga zog ihren Phaser aus ihrer Tasche, die an ihrer Schulter baumelte.
Mit fahrigen Bewegungen zielte sie auf den Löwen und kam gebückt näher zu Johnson und den am Boden liegenden Krom und O'Connor.
Der Löwe duckte sich und schien nicht genau zu wissen, wer der Schwächste der Gruppe war. Die Ziele waren zu nahe beieinander und gaben auch nicht den Weg zu den bereits am Boden liegenden Opfern frei.
Er schlich in einem großen Kreis um die Gruppe um seinen nächsten Angriff zu starten. Sein Magen knurrte....
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Kirika Sah die Commander groß an...dann fauchte sie auf und schlug ihr den Phaser aus der Hand "stecken sie das Ding weg verdammt...was glauben sie wo wir hier sind?...Diese Menschen" wobei sie Menschen besonders verächtlich aussprach "haben keine Ahnung von dieser Technologie!" Wütend schüttelte sie den Kopf und wandte sich dann dem Löwen zu....breit grinste sie und hockte sich hin...nahm eine Hand voll sand auf und ging dann auf ihn zu "Braves Kätzchen...liebes Kätzchen...ganz ruhig" schnurrte sie und warf dem Löwen als sie auf ihn zu ging den Sand in die Augen ehe sie auf ihn zusprang....ein Schwert das auf dem Boden lag aufnahm und dem Tier kühn die Kehle aufschlitze...blutbefleckt und staubig landete sie etwas weiter weg von der Gruppe. "So macht man das Commander" zischte sie und ließ das Schwert fallen da es ihr zu schwer wurde...dann sank sie auf die Knie und hielt sich die Seite...Blut quoll zwischen ihren fingern hervor...anscheinend hatte der Löwe sie doch noch erwischt.
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Noch immer hing Tolm wie eine Klette an Wenckmann, der sein Gewicht nicht zu spüren schien. Es kamen unartikulierte Schreie aus seiner Kehle, die er nicht mehr kontrollieren konnte. Er sah zwar die Commander, aber eine innere Stimme drängte sich nach außen und ließ ihn nicht zur Ruhe kommen.
Diese Raubkatze.....
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Offenbar hatte er genau das Falsche vorgeschlagen, aber das war ihm jetzt relativ egal. Hier ging es allein ums nackte Überleben.
Er sah wie der Löwe auf ihn zu kam, doch bevor er reagieren konnte, war Kirika zur Stelle und brachte das Tier zur Strecke. Sie übersah dabei allerdings eine Pranke des Löwen, die ihre Seite streifte. K'Sem rannte zu ihr und zerrte den Leib des toten Tieres von der Kadettin. "Bleiben Sie ruhig liegen .... ," sagte er zu ihr. Er wählte diese höfliche Form um sie nicht noch mürrischer zu stimmen. Der Andorianer riss einen Teil seiner Hose ab und drückte es auf die blutende Wunde.
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Andrew verfolgte das Geschehen in der Arena in seiner Tarnung sehr aufmerksam. Die Kadetten waren wirklich sehr hilflos. Andreus freute sich als Krom fast von dem Löwen erwischt wurde. Nun würde er am eigenen Leib spüren was seine Forschungen anrichten konnten. Der kleine Evora hatte sich offensichtlich in seinen Panzer zurückgezogen. Andreus fragte sich wie lange dieser wohl unter dem Gewicht des Kadetten halten würde.
Allein die Halbromulanerin schien sich effektiv verteidigen zu können und wahrte dabei sogar noch die oberste Direktive. Alles sah nach Sterneflotte aus... und doch war sie skrupellos mit ihrem Opfer. Das waren sehr nützliche Eigenschaften genau wie das absolute Gedächtnis.
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Nachdem Ina'ra den Schrecken überwunden hatte, plötzlich sich in einem anderen Raum zu befinden. 'Löwen. Nicht gut.' Und schon griff dieses Vieh die Gruppe an. Irgendwas stimmte hier doch nicht. Außer der Angst, die eigentlich alle der Anwesenden verspürte, wobei sie bei dem Ferengi nur raten konnte, war der Telephat anwesend. Sie wendete ihren Blick von der Gruppe und dem von Kirika gerade erledigten Löwen kurz ab und sah in die Menschen Menge. Doch es war nicht möglich herauszufinden, ob dies alles Hologramme waren oder reale Menschen.
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DAS war der Tropfen, der Walpurgas Nerven zum Reißen brachte. Wenn Saloniki einen Moment ihre Störrigkeit und ihren Widerspruchsgeist hinter sich gelassen hätte, dann wäre vielleicht in ihren dunkle Gedankenwelt gedrungen, dass Walpurga den Phaser lediglich als letztes Mittel in der Hand gehalten hatte. Die Commander schüttelte ihre Hand aus, die Knochen hatten bei dem Schlag ganz schön geknackt und das Handgelenk fing an anzuschwellen. Es war verstaucht, wenn nicht gebrochen.
Aber der Löwe hatte Saloniki wesentlich ernster verletzt. Apropos erste Direktive.......noch immer jubelten die Menschenmassen, lediglich ein Buhen war zu hören als der Löwe durch das Schwert gestorben war. Anscheinend stieß sich keiner daran, dass sie erstens plötzlich da gewesen waren, zweitens eine gar seltsame Uniform trugen bis auf Krom und drittens einer von ihnen blau war mit Fühlerchen am Kopf.
Wally klaubte nun mit der Linken den Phaser wieder aus dem Sand und behielt ihn. Die Einstellung war noch auf 'Betäubung' gestellt wie zuvor.
Sie kramte aus ihrer Tasche einen Wundregenerator und drückte ihn Nuha in die Hand.
"Gehen Sie zu Saloniki und verschließen Sie damit die Wunden, wenn es geht. Rasch! Und lassen Sie nichts davon sehen." Walpurga sah ihr fest in die Augen und fing dann an, O'Connor von ihrem Gatten runter zu ziehen.
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Annica sah, das Krom nicht weiter schwer verletzt war. Auch die anderen Kadetten schienen soweit in Ordnung zu sein, bis auf die Halb-Romulanerin und O'Connor. Offenbar hatte sie sich bei dem Versuch den Löwen zu töten, verletzt. Annica sah Blut. Der Löwe lag regungslos auf dem Boden, also kniete sich Annica schnell neben O'connor und zog ihn vorsichtig von Prof. Krom herunter, damit Krom etwas freier atmen konnte. Sie beugte sich über ihn und sah dann zu Commander Tatzreiter-Krom auf. "Was sollen wir jetzt tun? Er scheint schwer verletzt zu sein!" Doch ehe Annica überhaupt eine Antwort der Commander erwarten konnte, hörte sie ein Knurren . Sie musste sich nicht erst umdrehen, um zu wissen, dass ein weiteres Raubtier in die Arena gekommen war...
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Die Dunkelheit verschwand und das grelle, weiße Licht der Sonne schien Liam wieder in die Augen. Er merkte wie er sich ohne sein eigenes Zutun bewegte. Dann sah er Commander T. und Annica, die ihn an der Uniform wegzogen. Das warme Blut lief ihm von der Schulter über den Rücken. Und sein Schädel dröhnte. Offenbar war er bei der unsanften Landung mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen.
"Danke Leute. Geht schon wieder." Die beiden ließen ihn los und halfen ihm dann auf die Beine. "Wirklich alles in Ordnung O'Connor?" erkundigte sich Comander T. "Ja sicher Ma'am. Mir ist nur ein wenig schwindelig."
Sein Blick fiel auf den Löwen "Wer zur Hölle war..." doch er konnte die Frage nicht mehr beenden denn nun hatte er die andere Raubkatze im Auge.
Er sah sich um wie die anderen Kadetten zusammengedrängt und verängstigt dastanden. Lediglich Saloniki schien von der gesamten Situation eher angeödet.
Liam steckte sich ein paar Steine, etwas kleiner als eine Faust, in die Taschen seiner Kadettenuniform. Es war zwar nicht viel, aber ein Stein kann auch verdammt wehtun.
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Ina'ra nahm den Wundgenerator von der Commander und ging zu Saloniki hinüber. Leise sprach sie sie an: "Streck deine Hand vorsichtig an dir herunter. Dann kann ich sie heilen. Soll unauffällig sein." Nun hoffte sie, dass die Halbromulanerin nicht schon wieder den Aufstand probte und einfach mal zur Abwechselung das tat was nötig war.
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Kirika schnaubte und presste den Fetzen fest auf die Wunde "geht schon...sehen Sie zu das sie sich bewaffnen..." sagte sie und wischte sich das grüne Blut an der Hose ab, das ihre Hand befleckte "Die Wunde sieht schlimmer aus als sie ist!" fügte sie noch hinzu und griff dann wieder nach dem fallen gelassenen Schwert als eine weitere Raubkatze in die Arena kam. "Verdammt kommen sie endlich alle zusammen...Tolm hör endlich auf wie ein Mädchen zu schreien und verdammt noch mal bewaffnen Sie sich endlich!" schrie sie und blinzelte ein paar Mal um den Schwindel zu vertreiben.
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Er als Techniker kam mit der aktuellen Situation nicht klar. Was war hier nur los? So hatte er sich seinen ersten Tag an der Akademie nicht vorgestellt. Saloniki hatte ihn aufgefordert sich zu bewaffnen und wie durch Zauberei sah er ein Schwert am Boden liegen. Er hob es auf, doch es war sehr schwer. K'Sem hoffte, dass jemand ihm sagte, was zu tun war. Er wollte nicht wieder etwas Falsches sagen. Da hörte er auch schon ein Fauchen. Panik stieg in ihm auf und plötzlich spürte er, dass sie nicht alleine waren. Da war eine starke mentale Präsenz... "Da oben ist irgendjemand... ein starker Telepath, der sich gut abschirmt," stotterte er.
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Kaum war der Löwe bezwungen, wurde automatisch ein neues Raubtier in die Arena gelassen, um den "Gladiatoren" nur wenig Zeit zum Ausruhen zu lassen. Dieses Mal war es ein Leopard, der aufgrund seiner Schnelligkeit schwerer zu bekämpfen war.
Andrew bemerkte, dass die Telepathin in die Menge schaute und offenbar versuchte ihn zu lokalisieren. Das war jedoch fast unmöglich bei den Tausenden von Menschen. Er wartete gespannt wie sich die Halbromulanerin dieses Mal schlagen würde.
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Joachim war an den Rand der Gruppe gedrängt worden und beobachtete das Ganze mit der Distanziertheit eines Wissenschaftlers. Dennoch schien ihm einiges entgangen zu sein.
Da wäre zum Beispiel die Zeremonie, in der Saloniki in den Rang eines Flottenadmirals mit allen Rechten, Pflichten und Anwandlungen befördert worden war.
Er hatte gesehen wie sie den Phaser wegschlug, das arme Ding. So weit Joachim wusste, dürfte man die Direktiven etwas dehnen wenn es um das Überleben der Kameraden ging, aber nun gut. Wenn die Frau unbedingt die Heldin spielen wollte, vielleicht würde der Leopard sie ja fressen.
Ihr offensichtlicher Gedanke, dass sei das echte antike Rom ließ Joachim nur müde lächeln. Die Chance das Krom eine echte Zeitmaschine gebaut hatten waren gering, noch geringer waren die Chancen, dass er sie aus versehen aktivierte. Selbst die zerstreutesten Wissenschaftler wussten meistens was in ihrem Labor vorging.
Also waren sie nicht im echten Rom, wo sie waren wusste er nicht.
Allerdings wusste er, dass Salonikis Blut echt war, vielleicht sollte er sich auf sein Ende vorbereiten, er hatte nur nicht geahnt, dass es auf der Akademie passieren würde.
Was jetzt Admiral Saloniki mit Waffen meinte war ihm schleierhaft, die lagen hier ja nun nicht wirklich einfach so rum und außerdem ob er nun ne Waffe hatte oder nicht, umgehen konnte er damit eh nicht.
Ohne Tricorder war ein einfacher Wissenschaftler eben doch völlig nutzlos.
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Annica war erleichtert, dass keiner ihrer Mitkadetten schwer verletzt schien. Sie selber hatte einfach nur Angst. Nun war ein Leopard in die Arena gekommen. Wenn das so weiter ging, würde es bald sehr kritisch werden. Das Chaos und die Verwirrung unter den meisten Kadetten waren deutlich zu spüren. Annica spürte, dass keiner so recht wusste, was er zu tun hatte, bis auf die Halbromulanerin. Sie schien zu wissen, was sie tun wollte. Annica blickte Commander Tatzreiter-Krom an und fragte vorsichtig: "Was sollen wir jetzt tun, Commander? Sollen wir... kämpfen?"