Auswertung Nummer 4 vom 14.05. bis 11.06.2002


Zugangsstatistik
Kadetten
Andre (Weckmann) 4
Monika (Snow) 2
Philip (Doyle) 2
Salome (Eliott) 1
Volker (Bender) 3
Offiziere
Michael (Stumpfsauer) 1
Volker (Volker) 4
Gesamt 17   


--- Flugüberwachung Sternenflottenacademy, 08:09 Uhr ---

Es war ein ruhiger Tag gewesen. Er saß nun bereits seit sechs Stunden vor einem blinkenden Monitor, welcher krampfhaft zu versuchen schien, dem tristen Ausblick, den er vermittelte ein wenig menschlicher Wärme zu verleihen. Laut der dafür engagierten Psychologen (er hatte diese Information aus einem Bericht über die neueste Version des berühmten Gates Vision OS LCARS) sollten die verwendeten Farben den Benutzer beruhigen und erfreuen. Ihre erste Aufgabe erfüllten sie mir Bravour, was die zweite anging, nun ja, sagen wir es einmal so, wirklich erfreuen konnte sich der Benutzer erst an dem bunten Lichtspiel, wenn es vorrüber war. Gatesvision hatte Unmengen an Geld in diese neue Version gesteckt, nicht zuletzt auch in eine zweite Gruppe von Psychologen, welche die Sprachausgabe benutzerfreundlicher machen sollten. Der Bildschirm sollte menschlicher wirken und nicht länger das sein, was er doch war: Ein Arbeitsplatz. Nein, der User sollte Vergnügen daran empfinden, sich zur Arbeit zu begeben, jede Dienstmeldung sollte ihm ein Lächeln auf die Lippen zaubern, jede Anfrage ein Grinsen und jeder schwere Ausnahmefehler (Gates Visions Beschwerdeabteilung bietet diesbezüglich mit dem Programm zusammen einen umfangreichen Hotlineservice an) ein Lachen. Es sollte ihm eine Wonne sein, nicht mehr länger durch ein kaltes "Shuttle D23xc3 / Korr. r45 // {4,ikkl} / Pf 32c" darauf hingewiesen zu werden, dass sich eines der unzähligen Shuttles, welche täglich den Raumhafen der Academy zu beglücken suchten auf dem Weg zu ebenselben gemacht hatte, sondern vielmehr sollte ihm ein freundliches "Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich dir, wusstest du schon, dass heute morgen statistisch gesehen exakt 12,4 % mehr Schiffe als gestern deinen Leitbereich durchquert haben. Desweiteren möchte ich dich an den Geburtstag deiner Frau erinnern sowie an die Blumen, welche noch immer in dem kleinen Schrank neben dir ein dunkles Dasein fristen und laut Biomedsensoren längst das Zeitliche gesegnet haben. Das du heute keine mehr auftreiben können wirst, hat mein Programm natürlich vorrausgesehen, weshalb ich dir einen Baum bestellt habe. Hält länger und ist bei weitem effektiver als eine Blume... [cut]". (Das die Beschwerdefirma der Entwicklungsfirma Gates Vision in der darauffolgenden Zeit nicht von einer Flutwelle aus Beschwerdebriefen überrollt wurde, mag darauf zurückzuführen sein, dass nur wenige Stunden nach Veröffentlichung des neuen OS unter mysteriösen Umständen das gesamte Komnetz zusammenbrach. Man munkelt, dass Netzwerk sei unter dem begeisterten Ansturm der OS zusammengebrochen, welche sich einfach unendlich ihrer Existenz zu freuen schienen und dies natürlich ihren Entwicklern mitteilen wollten. Und da die einzige Nummer die der Beschwerdefirma der Entwicklungsfirma Gates Vision war... Natürlich wurde dieser Umstand von Gates Vision geleugnet und die gesamte Aktion als geschickter taktischer Zug dahingestellt, um nicht von Beschwerdebriefen überrollt zu werden, allerdings schenkt dieser Version niemand Glauben...) Von dergleichen Wortkaskaden erschlagen viel es dem User natürlich recht leicht, die letzten Zeilen der Rede zu überhören ("Shuttle D23xc3 / Korr. r45 // {4,ikkl} / Pf 32c"), teils weil sie ihn nicht wirklich mehr interessierten und er mit seinen Gedanken bereits weit weit weg von allem und vor allem diesem OS war und zum anderen, weil das Programm seine erste Aufgabe wirklich sehr penibel zu erfüllen wusste. Der User war eingeschlafen. Alles in allem bleibt nur zu sagen, dass einige dieser Probleme mit den ersten Service Packs wieder ausgeglichen wurden, natürlich nicht, ohne noch genügend Fehler im Programm zu lassen. Immerhin hingen die Arbeitsplätze der Beschwerdefirma der Entwicklungsfirma daran, dass die User unzufrieden waren. Alles in allem war der Monitor trist und langweilig geworden. Alles in allem war es ein ruhiger Tag gewesen. Das er den wagen Schemen nicht sehen konnte, verwundert weder ihn, noch das OS, welches tief in seinem Inneren noch immer bedauerte, um seiner Worte beraubt worden zu sein. Es hätte sogerne ein theatralisches "Unbekanntes Objekt entdeckt." in den Raum geschrieen und alles, was ihm verblieb, war ein einfaches "ufo / Korr. q12 // {100,u???} Trg ? / ##". Das erste Auge richtete sich müde auf die Buchstabenfolge, während sein Gehirn fieberhaft versuchte, sich noch daran zu erinnern, was die einzelnen Daten zu bedeuten hatten. Das zweite Auge entsann sich seiner Aufgabe und eilte dem ersten Auge zu Hilfe, unwissend, dass es nicht an dem ersten Auge lag, sondern an der fettigen Masse dahinter, welche erst langsam, noch immer betäubt von der Monotonie des Monitors aufzuwachen begann. Unbekanntes Objekt. Unbekanntes Objekt in seinem Flugraum. In seinem Flugraum. In seinem Hinterkopf klingelte es. In seinem Flugraum. Was war sein Flugraum? Er wusste nicht, ob er ihn mögen sollte. Das Klingeln schwoll leicht an. Vielleicht mochte er ihn. Seinen Flugraum. Und dieses unbekannte Objekt. Ja, er mochte sie beide. Das Klingeln wurde langsam ohrenbetäubend. Irgendetwas stimmte nicht. Irgendetwas war verdammt falsch, so, wie es war. Sein Flugraum hatte nichts in dem unbekannten Objekt zu suchen. Das Klingeln hatte sein Maximum erreicht, verzweifelt nach jedem weiteren Dezibel greifend. Das unbekannte Objekt hatte nichts in seinem Flugraum verloren. Das Klingeln blieb. Das unbekannte Objekt hatte nichts in seinem Flugraum verloren. Das Klingeln blieb. Der Satz stimmte. Wieso klingelte er weiter? Wieso blinkte der Monitor derart. Und wieso dröhnte aus den Lautsprechern dieses penetrante Klingeln. Er blinzelte leicht. Das Klingeln drang aus den Lautsprechern. Daher war es nicht verstummt, als er die Wahrheit erfasst hatte. Ein beruhigendes Gefühl, ein Problem gelöst zu haben. Dass sich ein zweites Problem in Form der rasch abwärts laufenden Zahlen auf dem Monitor abzuzeichnen begann, das konnte erst einmal warten. Nicht jedoch die Kugel, welche sich just diesen Moment ausgesucht hatte, um mit voller Wucht in die Radarschüssel einzuschlagen und sich ihren Weg hinunter in die Überwachungszentrale zu bahnen...

---Navigation; Transporterraum, 8:17 - 8:20Uhr ---

"Machen wir dann mal los, wir werden nun auf einen Schrotthaufen beamen einige Ausbildungspunke abarbeiten und etwas in der Gegend "rumsausen"!", sagte Andre.
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Als nun alle den Navigationskadetten im Transporterraum zur Ruhe gekommen waren ergriff Volker das Wort: "Bitte stellen sie sich auf, wir werden gleich..... ach sie wissen doch was passiert, sie sind ja keine kleinen Kinder. Also bereitmachen!" Als sich dann auch alle auf einen freie Plattform gestellt hatten gab Volker den Befehl zum beamen. Einige Sekunden verspürte er ein kribbeln, um es genau zusagen 5 Sekunden lang. Anschließend befanden sich alle auf dem Schiff. Volker drehte sich zu den Kadetten und sagte: "Willkommen auf der USS Tell."
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Boha das war ja crazy. Andre hat zum ersten mal so etwas mit gemacht das beamen und fand sehr aufregend.
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Nach der Begrüßung der Kadetten auf dem Schiff überlegte Volker wie es nun weiter gehen sollte und er blickte in die Runde. anschließend begann er mit: "Gehen wir erst einmal in die Offiziersmesse und klären wir die weitere Vorgehensweise. Oder hat einer von ihnen Schon einen Wunsch?"
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"Commander?" Andre hob die Hand.
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"Ja, sprechen sie nur offen. Ich werde ihnen nicht den Kopf abreißen." antworte Volker auf den vorsichtigen Ansatz von Kadett Weckmann, mit einem lächeln auf dem Gesicht.
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"Ich würde vorschlagen sie zeigen uns mal das Schiff." Sagte Andre
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"Kadett, auf diesen Schiffen gibt es nichts Wichtiges. Sie warten nur noch auf ihre Verschrottung. Schiffe der Nova-Klasse haben ihre Position in der Flotte eingenommen. Aber wenn sie wünschen Zeige ich ihnen die Quertiere, die Mensa, der Warpkern und den Rest den ein Raumschiff benötigt um im All zubleiben." antwortete Volker in mit einem leicht amüsierten Unterton.
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Jemima Elliot spürte den Transporterstrahl und kurz darauf befand sie sich bei den restlichen Mitgliedern der "Crew". "Entschuldigung, Sir, für die Verspätung. Ich hatte ein private Angelegenheit zu klären." meinte sie und erwartete von dem Commander, einen Befehl oder dergleichen.

--- Wissenschaftliches Labor, 8:09 - 8:12Uhr

Claus schlurfte wiedereinmal durch die Gänge des Ausbildungsgebäudes. Er hätte schworen können, letztes Jahr ist er auch zu spät von Risa gekommen. Jede Tür war ihm auch an diesen Tag aufgeglitten, sowie heute, heute als er zu seinem Semester Wissenschaftliche Grundlagen erschien. Claus schob sich mit seinen Lässigkeit durch die Tür, blickte in die Runde und sagte: "Morgen!"
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Doyle, der gerade am Fenster stand, wirbelte herum. "Wir müssen der Kugel folgen!" brüllte er fast.
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Sam sah Doyle nur ganz ratlos an: "Und wie? Sollen wir jetzt alle wie verrückt der Kugel hinterher rennen? Einer Kugel die sowieso kaum zu erkennen ist und mindestens drei mal so schnell ist wie wir alle zusammen. Ich glaube kaum das die Kugel uns eine Spur hinterlässt." Sam merkte wie sie langsam etwas säuerlich wurde. Sie hasste es wenn etwas schief lief. Sie schaute sich das verwüstete Labor etwas genauer an. Und das Labor vermittelte ihr nicht gerade den Eindruck als währe alles glatt gelaufen. "Ich schlage vor das wir erst mal den Lt. informieren das sein schönes Spielzeug abgehauen ist. Außerdem sollten wir die Sicherheit und die Flugüberwachung benachrichtigen. Wenn jemand oder etwas Bekanntschaft mit der Kugel schließt wissen die als erstes Bescheit." Sam schaute zu den anderen: "Gegenvorschläge?"
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Claus blickte die Kadetten an und sagte voller Zuversicht: "Immer mit der Ruhe keinem droht Gefahr, das sagt mir meinen innere Stimme und die irrt sich nie."
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Connor schaute kurz von Snow zu der Person, die gerade eben erst hinzugekommen war. "ja, ich habe einen Gegenvorschlag. Einer von uns informiert den Lt., der Rest versucht ein ausreichend starkes Feld zu initialisieren, dass die Kugel anlockt und eventuell einfängt.... Nur womit können wir ein ausreichend starkes Feld erzeugen...?"
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Claus sah die Kadetten an, auf ihren Gesichtern waren Schweisperlen. Er konnte aber nicht begriffen warum sie so einen Streß machten. "Immer mit der Ruhe, durch so einen Hecktig wird nichts erreicht." sagte Claus in seiner Üblichen Ruhe und fügte etwas lauter hinzu: "Ein Subraumfeld!"
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Sam schaute etwas beunruhigt zu Bander rüber. `Seine Nerven möchte ich haben!`, dachet sie sich im stillen. Aber wenn Sam eines im Studium gelernt hat, dann das: Wenn was schief gehen kann dann geht es auch schief!!! "Ich gehe zum Lt." sagte Sam und versuchte durch das Chaos zur Tür zu gelangen.